Masterarbeit psychologie zukunftsangst

Sie ist Universitätsassistentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin des Institutes für Zukunftspsychologie und Zukunftsmanagement. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der systematischen Synchronisierung von Zukunftsforschung, Psychologie sowie Psychotherapie. In diesem Zusammenhang geht sie vor allem Persönlichen Zeit- und Zukunftsperspektiven auf den Grund.

Derzeit promoviert sie über mentale Repräsentationen von individuellen Zukunftskonstruktionen. An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erwarb er sein Diplom mit einer Arbeit über die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. Hat mir auch sehr gefallen. Seit dem zweiten Mastersemester zweifle ich mein Studium total an. Obwohl es mir eigentlich auch gut gefällt, zweifle ich plötzlich total an, überhaupt Germanistik studiert zu haben.

Plötzlich habe ich Angst, den ganzen Tag im Büro sitzen zu müssen und denke mir täglich, ich hätte was mit Menschen machen sollen, vor allem weil ich mich total für Psychologie interessiere. Manchmal würde ich am liebsten abbrechen, allerdings habe ich nur noch die Masterarbeit vor mir und bin in einem halben Jahr fertig. Einfluss der Selbstkonzeptklarheit auf die Beziehung des sozialen Netzwerks mit dem Wohlbefinden Husemann, R.

Machtmotivation im Kindesalter: Wie sich das implizite Machtmotiv auf das Entscheidungsverhalten in einer sozialen Situation auswirkt Der Einfluss des Elternhauses und der elterlichen Einstellung zum Spiel auf die eigenen play beliefs Jäger, C. Wie wichtig ist Spielen im Vorschulalter? Der Einfluss der elterlichen Einstellung zum Spiel auf die soziale Kompetenz des Kindes unter Berücksichtigung des elterlichen Geschlechts Junker, L.

Du wirst wie deine Eltern - und das ist auch gut so: Wie elterliche Generativität sich vermittelt durch den autoritativen Erziehungsstil auf die Eltern-Kind-Ähnlichkeit auswirkt Zur Wahrnehmung nahestehender übergewichtiger Personen: Ökologische Validierung einer ersten experimentellen Studie Man stelle sich einmal vor - ein Versuch experimenteller Anregung kultureller Generativität Lauer, M.

Thinking out loud: Children's vocabulary in their second year of life and parental mental state talk Einflussfaktoren in der Identitätsentwicklung von Studenten: Die Rolle des Familienklimas und der elterlichen Werte Linzenich, F. Der Einfluss von Persönlichkeitseigenschaften auf die Beziehung zwischen Generativität und Angst vor Sterben und Tod im Alter Der Einfluss des impliziten prosozialen Machtmotivs auf Wohlbefinden und generative Handlungen Selbstkonzeptklarheit als Weg zum Glück?

Mediation des Zusammenhangs von Persönlichkeit und subjektivem Wohlbefinden durch Selbstkonzeptklarheit Münz, I. Welcher Hochschultyp bist du? Abbildung 1 zeigt, dass der Optimismus bei Jugendlichen in den letzten Jahren eher gestiegen ist. Trotz vielfältiger Sorgen und Ängste bezüglich politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlichen Krisen blickt die Mehrheit optimistisch in die Zukunft.

Auch der Unterschied zwischen Ost und West scheint relativ gering. Einen deutlicheren Unterschied findet man bezüglich der angestrebten oder bisher erreichten Bildungsabschlüsse. Studenten und Gymnasiasten sind deutlich zuversichtlicher 66 und 64 Prozent als Auszubildende 57 Prozent und Nicht-Gymnasiasten 50 Prozent. Jugendliche mit erreichtem oder angestrebten Hauptschulabschluss schauen sogar nur mit 44 Prozent optimistisch auf die eigene Zukunft.

Man muss hier aber beachten, dass sich die Daten auf die Zeit vor der Corona-Krise beziehen. Was in der Zukunft passiert, ist ungewiss. In der Regel wollen Menschen beide Arten der Unsicherheit vermeiden oder reduzieren. Ungewissheit gefährdet die individuelle Handlungs- und Funktionsfähigkeit, die wiederum eng mit der Kontrollierbarkeit und Vorhersagbarkeit von Situationen verknüpft ist Lantermann et al.

Dazu muss er wissen, mit welcher Situation er es zu tun hat, was als nächstes zu erwarten ist und was man mit welchen Konsequenzen tun könnte. Wenn diese Form der Kohärenz und Ordnung der Umwelt fehlt, ist man den Ereignissen hilflos ausgeliefert. Untersuchungen belegen, dass Probanden, die mit unvorhersagbaren und unkontrollierbaren Ereignissen konfrontiert wurden, darauf mit depressiven Gefühlen, Lerndefiziten, Motivationsverlusten und Resignation reagierten.

Umgekehrt konnte die schützende und stabilisierende Wirkung von Kontrollerfahrungen in Studien nachgewiesen werden, die sich mit der Bedeutung des Kohärenzgefühls für die Bewältigung von belastenden Erlebnissen befassten Lantermann et al. Eng verknüpft mit der Unsicherheit ist das Konzept der Ambiguität, also die Mehr- oder Vieldeutigkeit Spitzer, Die Beschäftigung mit der näheren Beziehung zwischen Ambiguität und Ungewissheit hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen, vor allem entlang der beiden Begriffe Ambiguitätstoleranz und Ungewissheitstoleranz.

Die Forschung dazu geht vor allem auf Frenkel-Brunswik im Jahre zurück, die beobachtete, dass sich Menschen im Umgang mit mehrdeutigen Situationen systematisch unterscheiden Dalbert, Ausgangspunkt der beiden Konzepte ist die Grundannahme, dass die Welt nur so vor Uneindeutigkeiten und Ambiguitäten strotzt und diese somit nie vollständig vermieden werden können. Beim Begriff der Ungewissheit kommt noch die Unbestimmtheit vor dem, was noch kommt dazu.

Die hohe Korrelation der beiden Konzepte deutet darauf hin, dass Menschen, die sich mit einer unklaren Zukunft unbehaglich fühlen, für gewöhnlich auch Unbestimmtheiten in der Gegenwart als störend empfinden Spitzer, Eine hohe Ausprägung in Ungewissheitstoleranz gilt als bedeutsame Ressource, die bei Belastungen als kognitiver Puffer funktioniert und vor realitätsunangemessenen Reaktionsweisen schützt Lautermann et al.

Zwar bergen Unsicherheitssituationen einerseits Risken der Gefährdung, sie bieten aber auch gleichzeitig Chancen auf Erweiterung der Handlungs- und Funktionsfähigkeit durch den Erwerb von neuem Wissen und Kompetenzen Lautermann et al. Daher muss der Umgang mit Unsicherheit nicht zwangsläufig durch negative Emotionen geprägt sein. In unserer Gesellschaft sind nicht alle Schichten in gleicher Weise Ungewissheiten ausgeliefert Spitzer, Je privilegierter die soziale Lage, desto planbarer ist die Zukunft.

In prekären Lebenslagen dagegen kommen die vielfältigsten Ungewissheiten zusammen: die finanzielle Lage, soziale Kontakte, prekäre Beschäftigungsverhältnisse wie zum Beispiel Zeitarbeitsverträge etc. Zunehmende Ungewissheit bleibt nicht ohne Auswirkungen Spitzer, So führen Ungewissheit und Unsicherheit bzgl. Eine geringe Ungewissheitstoleranz kann zu Angststörungen wie der Generalisierten Angststörung oder zu affektiven Störungen wie Depressionen führen Spitzer, Ungewissheitstoleranz ist somit auch ein relevanter transdiagnostischer Faktor bei der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Probleme.

Geschehnisse, Katastrophen und gesellschaftliche Faktoren beeinflussen unser Zukunftsdenken. In den späten er Jahren und frühen er Jahren waren zum Beispiel die Ereignisse um das Reaktorunglück in Tschernobyl den meisten noch präsent. Entsprechend stieg die Furcht vor Katastrophen im Zusammenhang mit Atomkraftwerken. Das zeigen auch Aufzeichnungen von Kindern aus dieser Zeit Meinerzhagen, Das Diagramm in Abbildung 2 gibt einen Überblick über die Sorgen und Ängste aus der er-Veröffentlichung der Studie.

Befragt wurden mehr als 2. Elternschaft - Erfüllung inklusive? Das Phänomen regretting parenthood aus der Perspektive der Sozialen Arbeit. Lena Noa Psychologische Effekte bei von Rassissmus betroffenen Personen und Möglichkeiten der Sozialen Arbeit. Eine quantitative Umfrage zu milden Rassismusformen und dem Erleben der Betroffenen. Ronja Dickmann Grenzverletzendes Verhalten von Klient:innen gegenüber Fachkräften der Sozialen Arbeit.

Sarah Kölsch Häusliche Gewalt während der Corona-Epidemie. Tatjana Strajinov Auswirkungen der CovidPandemie auf Beschäftigte der Sozialen Arbeit. Kim Streit Zappelphilipp und Verhaltensauffälligkeit. AD H S-Kinder im Schulalltag - wo kann die Schulsozialarbeit unterstützen und wo liegen Grenzen?

Leonie Ruckenbrod : Online-Beratung. Emi Kopprasch : Transidentität im Kindes- und Jugendalter. Risiko- und Schutzfaktoren für eine positive psychische Gesundheit. Anne Sophie Habermann Coping-Strategien und Folgen häuslicher Gewalt bei Kindern. Helen Schwabe Borderline und Mutterschaft. Symptomatik, Ursachen, Auswirkungen auf die Mutterschaft, Behandlungsformen sowie hilfreiche Aspekte für die Soziale Arbeit im Umgang mit Betroffenen.

Amelie Ruch Burnout - Emotionale Erschöpfung in der Sozialen Arbeit. Jessica Orschel Kinder von Substanzabhängigen - eine vergessene Klientel in der Sozialen Arbeit? Constanze Mieth Heimerziehung - Förderung oder Benachteiligung? Erfahrungen ehemaliger Heimkinder. Enya Pöhlmann Psychische Krankheiten und deren Auswirkungen auf die Teilhabe im Berufsleben.

Felix Ebner Die Reichweite der psychologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Eine Analyse aus Sicht der Sozialen Arbeit. Markus Hartmann Männerarbeit in der Identitätsbildung aus der Perspektive der Sozialen Arbeit. Britta Zepf Glücksspielsucht - Möglichkeiten der Prävention im Kontext Sozialer Arbeit. Markus Deck Lachen und Humor in der Sozialen Arbeit. Tabea Botens Mutterschaft und psychische Erkrankung.

Auswirkungen auf die Erziehungsfähigkeit und Folgen für das Kindeswohl mit Blick auf den Schutz des Kindes durch Stärkung der Mutter. Eda Yüksel Eine Spektrum-Störung und die Rolle der Sozialen Arbeit: Symptome, Störungsbilder und die Förderung von Betroffenen. Wieso sehe ich nicht so schön aus? Die Bedeutung des über Instagram vermittelten Schönheitsideals für die Entstehung von Anorexia und Bulimia nervosa bei Mädchen und jungen Frauen.

Sara Wieland Die Situation von Familien mit psychisch kranken Eltern und die Rolle der Sozialen Arbeit. Lisa Schwichtenberg Die Akzeptanz neuer Technologien unter Studenten der Sozialen Arbeit an der Hochschule Mannheim. Vanessa Schiffers Social-Media-Plattformen und die Kommunikation von Jugendlichen - eine empirische Studie.