Compliance psychologie deutsch

Bildung, Wohlstand krankheitsbedingte Faktoren z. Nebenwirkungen systembedingte Faktoren z. Kostenübernahme, Behandlungsmöglichkeiten Was bedeutet Non-Compliance? Das Nichteinhalten von Ratschlägen und Therapieplänen bezeichnet man als Non-Compliance. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein entscheidender Faktor für das Mitwirken von Erkrankten ist die Information, wie neuere Studien belegen.

In beiden Fällen besteht ein Widerspruch zwischen Einstellung und Verhalten, woraus sich ein negativer Spannungszustand ergibt kognitive Dissonanz. Ausgangspunkt der Studie ist Festingers Theorie An dem Experiment nahmen 71 männliche Erstsemester des Faches Psychologie der Stanford University teil von ihnen wurden jedoch nur 60 bei der Auswertung der Ergebnisse berücksichtigt.

Den Probanden wurde vorgespielt, es gehe in dem Experiment um die Aufgaben, an denen sie arbeiten. Die Therapiemitarbeit in der Psychoth. Inhaltlich ist zw. Die Gründe für mangelnde Therapiemitarbeit sind indiv. Einflussfaktoren der Störung kogn. Therapieziel z. Aber hauptsächlich organisieren wir damit unser Leben, unsere Freizeit, unter Umständen auch unser Liebesleben.

Die Frage, wie Ärztinnen und Ärzte die Kooperation von Patientinnen und Patienten erreichen können , ist schon sehr, sehr alt. Diese Frage stellten sich Mediziner schon vor mehr als Jahren. Schon Hippokrates, der als der Begründer der medizinischen Wissenschaft gilt, hat festgestellt, der Arzt solle sich immer der Tatsache bewusst sein, dass Patienten oft lügen, wenn sie behaupteten, dass sie eine bestimmte Medizin eingenommen haben.

Im Bankwesen hat sich eine eigene Bedeutung von Compliance entwickelt. Differenzierte Compliance-Definitionen finden sich vor allem in den regulierten Branchen der Finanzen, Wirtschaft, Banken, Versicherungen oder Pharma aber auch Energie, Telekommunikation, Eisenbahn und Verkehr. Aus dem komplexen Zusammenspiel von individuellen Eigenschaften und den strukturellen Bedingungen ergibt sich die mehr oder weniger hohe Wahrscheinlichkeit für Non-Compliance.

Zu den wichtigsten allgemeinen Erklärungsmodellen für organisationales Fehlverhalten gehören unter anderem die Theorie des geplanten Verhaltens, die Theorie der rationalen Entscheidung, die Lerntheorie oder auch das Reziprozitätsprinzip. Theorie des geplanten Verhaltens Wird das Verhalten willentlich, also geplant ausgeführt, spielen vor allem drei Faktoren eine Rolle: Aus den positiven oder negativen Erwartungen und den Bewertungen der Konsequenzen des Handelns durch das Individuum ergibt sich die Einstellung gegenüber dem Verhalten.

Die Annahmen darüber, wie Personen aus dem sozialen Umfeld das Verhalten bewerten, also die Wahrnehmung von Verhaltensnormen, und die Motivation, diesen Erwartungen zu entsprechen. Die wahrgenommene Verhaltenskontrolle: Wie leicht kann das Verhalten aus Sicht des Akteurs durchgeführt werden. Fehlverhalten ist dann wahrscheinlicher, wenn positive Konsequenzen erwartet werden, es vermeintlich durch das Umfeld akzeptiert wird und leicht umgesetzt werden kann.

Theorie der rationalen Entscheidung Die Theorie der rationalen Entscheidung oder auch rational Choice-Theorie hat die Grundannahme, dass Individuen Kosten und Nutzen ihres Verhaltens rational abwägen. Fehlverhalten ist demnach dann wahrscheinlich, wenn die Kosten gering und der Nutzen hoch zu sein scheint. Lerntheorie Auch die Lerntheorie bietet ein Erklärungsmodell von Non-Compliance an.

Die Erwartung von Akteuren, ob ein Verhalten Vor- oder Nachteile mit sich bringt, wird auf Grund von Lernerfahrungen gebildet. Hierbei wird zwischen Belohnungslernen die Belohnung für das Verhalten wird als hoch erachtet , Bestrafungslernen die Strafe für das Verhalten wird als gering erachtet und Beobachtungslernen andere Personen leben das Verhalten vor unterschieden.