Uni hildesheim iim nebenfach psychologie modulhandbuch
Inklusive Pädagogik und Kommun M. Künste und Gegenwartskulturen M. Kulturwissenschaften und künst B. Kulturvermittlung, Kulturpolit M. Klinische Psychologie M. Kreatives Schreiben und Kultur B. Kulturvermittlung - Hinweis: D M. Kulturwissenschaften und ästhe B. Lehramt an Grund- und Hauptsch M. Lehramt an Grund-, Haupt- und M. Lehramt an Grund-, Haupt- und Staatsexam Lehramt an Realschulen M.
Literarisches Schreiben und Le M. Literarisches Schreiben und Ku B. Medientext und Medienübersetzu M. Kulturvermittlung, Kulturpolit M. Klinische Psychologie M. Kreatives Schreiben und Kultur B. Kulturvermittlung - Hinweis: D M. Kulturwissenschaften und ästhe B. Lehramt an Grund- und Hauptsch M. Lehramt an Grund-, Haupt- und M. Lehramt an Grund-, Haupt- und Staatsexam Lehramt an Realschulen M.
Literarisches Schreiben und Le M. Literarisches Schreiben und Ku B. Medientext und Medienübersetzu M. Organization Studies M. Philosophie - Künste - Interku M. Philosophie - Künste - Medien B. Psychologie B. Psychologie mit Schwerpunkt Pä B. Studienordnung für das Fach Musik als Begleitfach im Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft. Studienordnung für das Begleitfach Philosophie im Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft B.
Neufassung der Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft im Fachbereich 1: Erziehungs- und Sozialwissenschaften. Neufassung der Studienordnung für den Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft im Fachbereich 1: Erziehungs- und Sozialwissenschaften. Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft im Fachbereich I Erziehungs- und Sozialwissenschaften.
Studienordnung für den Bachelor-Studiengang Erziehungswissenschaft im Fachbereich I Erziehungs- und Sozialwissenschaften. Teilstudienordnung für die Fachrichtung Erziehungswissenschaft im Bachelorstudiengang Erziehungs- und Sozialwissenschaften im Fachbereich I. Rahmenprüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang im Fachbereich I Erziehungs- und Sozialwissenschaften Fachrichtungen: Sozial- und Organisationspädagogik; Erziehungswissenschaften.
BES B. Teilprüfungsordnung für die Fachrichtung Erziehungswissenschaft. Ordnung über das Auswahlverfahren für den Bachelor-Studiengang im Fachbereich IErziehungs- und Sozialwissenschaften. Bachelor-Studiengang im Fachbereich Erziehungs- und Sozialwissenschaften. Zwei-Fächer-Bachelor mit Lehra B. Erziehungswissenschaft B. Dezember Daneben existieren Graduiertenschulen der Max-Planck-Gesellschaft — für Soziologen interessant ist etwa die International Max Planck Research School on the Social and Political Constitution of the Economy an der Universität Köln — oder Graduiertenkollegs, die von den Bundesländern gefördert werden.
Statistische Daten zum Anteil der Promovierenden in unterschiedlichen Promotionsmodellen gibt es leider nicht, weshalb unklar ist, wie viele Doktoranden tatsächlich auf welche Weise promovieren. Allerdings hat das Doktorandennetzwerk Thesis mittels einer Umfrage unter mehr als 9. Ergebnis: Die meisten Doktoranden promovieren als Mitarbeiter an Lehrstühlen oder Sonderforschungsbereichen rund 70 Prozent.
Danach folgen Mitglieder in Graduierten- oder Doktorandenkollegs, Stipendiaten und externe Doktoranden. Diese Befunde gelten in der Tendenz auch für unseren Fachbereich: Wer also als frischgebackener Soziologie-Absolvent mit dem Gedanken spielt zu promovieren, hat die Qual der Wahl zwischen unterschiedlich starker Strukturierung des Promotionsstudiums, unterschiedlich starkem Forschungsbezug und verschiedenen Organisationsformen dieses Ausbildungsabschnitts.
Diplom-Sozialwissenschaftlerin — und was kommt danach? Neben meinem Studium war ich berufstätig. Der Spagat zwischen einem anspruchsvollen Teilzeitjob auf einer befristeten Projektstelle und der Diplomabschlussphase führte zu dem Umstand, dass sowohl die Vorbereitungen der Prüfungen als auch das Fertigstellen der Diplomarbeit ungleich länger als geplant dauerten, ich aber gleichzeitig ein umfassendes Repertoire an zeitorganisatorischen Strategien konzeptionell entwickeln und an meiner eigenen Lebenssituation empirisch testen konnte.
Das hatte vielleicht auch zur Folge, dass ich mich schon in der Diplomarbeit mit einem zeitsoziologischen Forschungsfeld beschäftigte. Es ergab sich ein Angebot als wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität, das ich auch gerne annahm. Inhaltlich sollte ein interdisziplinäres Masterstudienangebot in Kooperation mit drei Fakultäten entwickelt werden. Das Angebot zur Promotion kam dann auch von meiner späteren Doktormutter.
Als die Entscheidung zu promovieren für mich selbst positiv ausgefallen war, hatte ich das Selbstverständnis als Promovendin ziemlich schnell entwickelt, auch wenn der dazu gehörende operationalisierte Arbeitsauftrag eine lange Weile reifen musste. Zudem verursachte die Ablehnung zur Aufnahme in ein Graduiertenkolleg einen anhaltenden Emanzipationsprozess von dieser Niederlage, dessen Überwindung wiederum einige Zeit in Anspruch nahm.
Erst später kam ich mehr und mehr zu der Erkenntnis, dass sich ein konzeptioneller Reifeprozess, von dem ich nicht behaupten kann, dass ich ihn aktiv mitbekommen hätte, vollzogen hatte. In dieser konzentrierten Schreibphase hatte ich kaum Redebedarf zu weltlichen Themen und zunehmend das Gefühl, dass ich in gewisser Weise von der Welt selbstentschieden abgekoppelt war. Diese Phase empfand ich als die autistischste in meinem bisherigen Leben.
Meine These ist, dass dieser Zustand zwar auch mit einer gewissen intellektuellen Leistungsfähigkeit einhergeht, es aber vielmehr auf die kontinuierliche Selbstdisziplin ankommt. Ich fand es immer wieder überraschend, dass gerade die in meinen Augen intellektuell und habituell viel überzeugenderen Persönlichkeiten oftmals ihre Dissertationen erst viel später oder auch gar nicht fertig bekamen.
Meine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin ich hatte nach einem Jahr als WHK eine solche Stelle eingefordert lief dann aus. Das war aber gar nicht schlimm, denn ich war auch schwanger und sollte im April meine Tochter zur Welt bringen. Nicht besonders produktiv, wie ich im Nachhinein zugeben muss! Insgesamt war die Situation sehr ungewohnt, aber ich hatte immer die Einstellung, dass die Geburt eines Kindes nie optimal sein kann, wenn man als Frau auch Karriere machen möchte.
Mein Mann war und ist im Gegensatz zu mir immer noch in der Wissenschaft tätig und wird es auch bleiben , so dass wir zu der Zeit der Promotionsabschlussphase und Familiengründung zeitlich sehr flexibel waren und erfreulicherweise auch immer noch sind. Auf der operativen Ebene des Dissertationsabschlussprozesses hat die Geburt meiner Tochter dazu geführt, dass ich mir bestimmte Luxus-Probleme wie Schreibbarrieren gar nicht mehr leisten konnte.
Zudem bekam ich im Juni von der Universität ein Abschlussstipendium für die Laufzeit von sechs Monaten. Es reichte nicht, aber mit dem Dienstantritt im März als zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Ruhr-Universität Bochum hatte ich eine erste komplette Version fertiggestellt, die ich ein halbes Jahr lang an den Wochenenden überarbeitete.
Als Ergebnis dieses Prozesses kann ich für mich festhalten, dass ich mir mit der Fertigstellung dieses Projektes bewiesen habe, mich selbst disziplinieren zu können, und dass ich dieses Projekt auch mit seinen Irrungen und Wirrungen zu Ende gebracht habe. Aber gleichzeitig ist die wissenschaftliche Arbeit für mich zu autistisch, als dass ich mich damit weiter beschäftigen möchte.
Die erworbenen Erkenntnisse über einen selbst, seine Umwelt und die Strategien, sich inhaltliches Neuland zu erarbeiten, sind immer noch hilfreich — und werden es bleiben. Masha Gerding ist seit an der Ruhr-Universität Bochum RUB in verschiedenen Bereichen tätig gewesen: zunächst als Koordinatorin des Masterstudiengangs Gender Studies, danach als zentrale Gleichstellungsbeauftragte, und seit Januar ist sie für das Berufungsmanagement an der RUB zuständig.
Promovieren in Deutschland: Worauf die wenigen Zahlen hindeuten Ein besonderes Charakteristikum der Debatte um die Reformbedürftigkeit des deutschen Promotionsmodells ist das Fehlen einer breiten empirischen Grundlage für die Diskussion Hornbostel So ist etwa die Kritik am klassischen deutschen Promotionsmodell vor allem theoretischer Natur und wird von normativen Standpunkten aus geführt.
Klagen über das als intransparent wahrgenommene Auswahlsystem und über das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Doktorvater und Doktoranden sind nur zwei Beispiele. So liegt im OECD-Schnitt die Zahl der Promovierten im Verhältnis zur Zahl der Bevölkerung in der vergleichbaren Altersgruppe bei etwa 1 Prozent, Deutschland kommt auf 2 Prozent und steht damit vor den für ihr Promotionsmodell hochgelobten USA 1,3 Prozent Auriol 5.
Blickt man auf die Sozialwissenschaften6, so zeigen sich in den vergangenen Jahren folgende Entwicklungen: Die Zahl der Absolventen Abb. Dies treibt die Zahlen für Deutschland natürlich in die Höhe. Dieses Abgrenzungsproblem taucht im Übrigen auch in 24 stiegen, von 1. Kapitel 4 auf. Doch nicht nur bei der Zahl der Promotionsstudenten liegt Deutschland im internationalen Vergleich im vorderen Mittelfeld; auch der Vorwurf, in Deutschland dauere die Promotionsphase zu lang, lässt sich beim Blick auf die spärlichen Daten nicht halten: In Deutschland erhalten Doktoranden der Sozialwissenschaften ihre Promotionsurkunde im Schnitt mit etwa 33 Jahren.
In vielen anderen Ländern liegt der Mittelwert höher: In Australien bei 41 Jahren, in Kanada bei 39 Jahren und in den USA bei etwa 40 Jahren Auriol Die Arbeitslosenquote unter Personen mit 26 Doktortitel liegt auf einem ähnlichen Niveau wie in anderen westlichen Industriestaaten — bei rund drei Prozent Auriol In den nächsten Jahren wird sich die Zahl der strukturierten Promotionsstudiengänge vermutlich weiter erhöhen und eine stärkere internationale Angleichung der Promotionsprogramme erfolgen.
Allerdings zeigen die Daten, dass die Promotion in Deutschland keinesfalls in einer Outcome-Krise steckt. Vielmehr ist eine Modernisierung der Strukturen grundsätzlich sinnvoll, um einer steigenden Zahl von Promovierenden die bestmögliche und jeweils passgenaue Ausbildung zu bieten. Jedoch sollte unseres Erachtens zukünftig sorgsam beachtet werden, dass das kreative Potenzial freier Einzelpromotionen nicht zu sehr zugunsten von thematischer Clusterung in strukturierten Programmen vernachlässigt wird.
Im Prozess des Promovierens haderte ich an vielen Stellen mit dem Text, mit mir und der Welt — während ich heute den Doktortitel trage und manche der Untiefen, die ich damals durchlitten, längst vergessen habe. Mich hat als kleiner Junge ein Asterix-Heft beeindruckt, in dem stand, dass zu seiner Herstellung ungefähr 1. Für meine Promotion benötigte ich ungefähr gefühlte 65 ausgefallene Familiengeburtstage, 85 Verzichte auf Feiern mit Freunden, zwölf Urlaube, schlaflose Nächte und vier Tiefseegräben, von denen ich zeitweise annahm, sie nie wieder verlassen zu können.
Kurz: Promovieren ist eine intensive biografische Phase, die jeder promovierende Mensch mit der Lebensgeschichte erkauft schon wieder Bourdieu. Für die Freunde und nahezu alle weiteren bedeutsamen sozialen Kontakte wurden eingetauscht: die Welt als Text, das eigene Geschriebene als Freund, manchmal als Feind was nächtens toll klang, wurde morgens wieder umgeschrieben.
Gleichzei- 9 Dies relativiert auch den an sich plausiblen Einwand, mehr Promotionen seien nicht grundsätzlich besser, da eine Titelflut den Wert des Doktorgrades mindere. Unser Muster während meiner Promotion bestand darin, dass ich wie ein Verrückter schrieb, während meine Frau für mein Leben sorgte. Mein Doktorvater ist Professor Guttandin gewesen, der heute mit seiner Familie in Paraguay lebt.
Die Bücher stapelten sich auf seinem Schreibtisch, und hinterher wurde daraus ein kleiner, schlauer Artikel. Herrn Guttandin kann man sich am besten als Mischung von Indiana Jones und Max Weber vorstellen; beide bewundere ich ziemlich. Den einen deswegen, weil er lässig seine schmutzigen Cowboystiefel auf teure Schreibtische legen kann, ohne respektlos zu wirken — das tat Herr Guttandin genau so.
Den anderen bewundere ich, weil er sich in einem Text mit nur einem einzigen Ding beschäftigen und dieses Ding von verschiedenen Seiten beleuchten konnte. Der Text war auf der Suche nach etwas. Herr Guttandin beherrscht dieses Suchen, Tasten, Fragen ebenfalls. Ohne es zu merken, übernahm ich vielleicht seine Art; ich nenne sie hermeneutische Auslegung. Ohne fremde Texte fällt mir überhaupt nichts ein.
Ich brauche andere Texte, in denen ich dann wunderbare Dinge entdecke. Zum Glück besteht die Wissenschaft aus einer Unmenge von Texten. Meine Art zu promovieren, bestand darin, Unmengen aus Büchern zu exzerpieren, erst per Hand, dann in den Computer einen Mac mit 40 MB übertragend. Ich habe es dann tatsächlich geschafft und feinsäuberlich durchdachte Seiten eingereicht.
Allerdings hatte ich vergessen, daran zu denken, dass im Normalfall kein Verlag der Welt eine solche Textmenge veröffentlicht. Zur Strafe, die ich mir selbst eingebrockt hatte, durfte ich meine eigene Dissertationsschrift auf kompakte Seiten eindampfen — was ziemlich schrecklich war. Schrecklich, weil ich die Texte, die ich schon zuvor tausendmal korrigiert hatte, noch einmal korrigieren musste; ich konnte das alles fast nicht mehr lesen.
Aus dieser schmerzlichen Erfahrung versuche ich heute, die PromovendInnen, die ich betreue, lernen zu lassen, und zwar indem ich ihnen davon erzähle, wie es bei mir einst lief… 28 Bislang klingt der Prozess meiner Promotion ziemlich negativ. Aber das ist natürlich gelogen: In Wirklichkeit hat mich ein Thema begeistert und mitgezogen, das ich mir selbst aussuchen konnte!
Alles, das ganze Leben, wird darauf abgestellt, ein Thema zu verfolgen. Man könnte auch einfach sagen: Das ist Forschung! Heute forsche ich natürlich auch noch. Aber ich habe im Rückblick erkannt, dass es so eine intensive Phase wie in der Promotion wohl nie wieder geben wird. Vermutlich wird auch die Selbstprägung durch alles, was man während der Promotion tut, nie wieder so stark sein.
Dies bedeutete, ich bearbeitete Verwaltungsvorgänge. Nach zwei Jahren fiel mir auf, dass ich während dieser Zeit keinen einzigen Artikel geschrieben hatte. Ich dachte an die Promotionsjahre, las verwundert Kapitel aus meiner Dissertation und merkte, dass es eine herausragende Zeit war, die es in dieser Form nie wieder geben wird. Aber natürlich: Diese Zeit lebt beständig weiter, ich wurde durch sie geprägt, ich habe mir ein enormes Wissen in einem Bereich — und die Techniken zur Erlangung dieses Wissens — erarbeitet.
Im Rückblick umkreise ich diese Phase. Ich finde es toll, dass es sie gab, gerade weil ich sie nie wieder durchleben werde — und ich bis zum heutigen Tag auch nicht ganz verstehe, was damals mit mir passierte. Das Geschlecht macht den Unterschied, in: Wintermantel, Margret Hrsg. Zur Entwicklung der deutschen Doktorandenausbildung im europäischen Hochschulraum.
Hamburg: edition Körber-Stiftung, Auriol, Laudeline : Labour Market Characteristics and International Mobility of Doctorate Holders. Paris: OECD Publishing. München: Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung, Bundesministerium für Bildung und Forschung. Internetquelle Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. BMBF : Bundesbericht zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses.
Berlin: Bundesministerium für Bildung und Forschung. BMBF : Begabtenförderung im Hochschulbereich. DPG : Zur Promotion im Fach Physik an deutschen Universitäten. Bad Honnef: Deutsche Physikalische Gesellschaft. Hawley, Peggy : Being Bright is not Enough. The Unwritten Rules of Doctoral Study. Springfield, IL: Charles C. Hägeler, Max : Vom Bachelor zum Doktor, in: Spiegel Online.
Plenums vom 9. Juli Hochschulrektorenkonferenz : Zur Organisation des Promotionsstudiums. Plenums vom Marburg: Metropolis-Verlag, Lovitts, Barbara E. The Causes and Consequences of Departury from Doctoral Study. Lanham, MD: Rowman and Littlefield. Die Reform der Doktorandenausbildung und die Erfahrungen der Bremer Graduate School of Social Sciences, in: Soziologie , Wintermantel, Margret Hrsg.
Hamburg: edition KörberStiftung. Wissenschaftsrat : Empfehlungen zur Doktorandenausbildung. Das ist die kürzeste aller und natürlich nur eine von vielen möglichen Antworten auf die in der Überschrift gestellte Frage. Aus dieser monetär geprägten Perspektive ist der Sinn einer Promotion also klar: Der Doktorgrad schützt vor Arbeitslosigkeit und führt zu höherem Einkommen.
Nun ist diese Aussicht auf ein höheres Einkommen bei den meisten Doktoranden jedoch nicht der entscheidende Faktor, wenn es darum geht, sich für oder gegen eine Promotion zu entscheiden. Zudem gilt heute auch, dass der Stellenwert einer Promotion in der freien Wirtschaft tendenziell sinkt Günther Wozu promovieren wir also?
Die Antwort auf diese Frage ist so vielfältig wie die Zahl der Promovenden — denn jeder Doktorand entscheidet sich aus einer unterschiedlichen Gemengelage von Gründen für die Fortsetzung seines Studiums. Motivation beziehen Promovenden häufig aus dem Forschungsthema: Denn im Idealfall bekommen sie bei einer Promotion zwei oder drei Jahre Zeit geschenkt, um sich intensiv mit einem interessanten Thema auseinanderzusetzen — dem eigenen Thema.
Und oft besteht sogar die Möglichkeit, sich die Lebenshaltungskosten während dieser zwei bis drei Jahre durch ein Stipendium oder eine Stelle zu finanzieren. Andere Promovenden sind vor allem extrinsisch motiviert. Sie wollen den Titel, um im Berufsleben aufzusteigen oder brauchen den Doktorgrad für das eigene Ego. Wer für den Job promoviert, arbeitet häufig noch nebenher — und auch, wer intrinsisch motiviert ist, aber keine Finanzierung durch Stelle oder Stipendium gefunden hat.
Für solche Promovierenden sind teilweise andere Strategien notwendig, um die Doppelbelastung zu managen und sowohl Promotion als auch den Beruf unter einen Hut zu bekommen. Und wieder andere Promovenden der Soziologie sind nach dem Studium unentschieden, welchen beruflichen Weg sie einzuschlagen gedenken, entscheiden sich für den Verbleib im bekannten Umfeld an der Universität und werden so zu angehenden Doctores der Soziologie.
Wenn Sie daher aus einem der genannten Gründe oder auch aus einer anderen Motivation heraus mit dem Gedanken spielen zu promovieren, dann sind die folgenden Seiten für Sie ein guter Einstieg. Bei der Lektüre können Sie für sich selbst überlegen, welchen Sinn und Zweck Sie persönlich mit Ihrer Promotion verbinden. Und wenn Sie bereits nach den ersten Zeilen vor Tatendurst nicht mehr weiterlesen können, sondern sofort losschreiben wollen — umso besser.
Zumindest dürfen Sie dann zum nächsten Kapitel springen. Inzwischen ist mir etwas klarer geworden, wovon dieser Ratschlag wohl eigentlich handelte, nämlich von der im Laufe der wissenschaftlichen Karriere zunehmenden Zahl vielfältiger Verpflichtungen. Wer — wie offenbar der Veranstalter — unter dieser Last täglich ächzt, mag sich die Zeit der Promotion als verlorene Idylle imaginieren.
Die reale Situation vieler Promovierender ist freilich eine ganz andere: Selbst für diejenigen, die sich als Vollzeitwissenschaftler betätigen, ist die Dissertation oft nur eine von mehreren Aufgaben, die in enger Zeitkonkurrenz zueinander stehen. Ich selbst war seinerzeit Mitarbeiter in einem DFG-Projekt und schrieb meine Arbeit über ein Thema, dem man in Anbetracht der Spannweite überhaupt denkbarer soziologischer Fragestellungen eine gewisse Nähe zum Projekt wohl nicht absprechen 33 konnte.
Dennoch: In der täglichen Arbeit hatte beides fast nichts miteinander zu tun. Ein Grundproblem in dieser Phase meiner Arbeit war sicher, dass ich mich zu viel mit dem Projekt und zu wenig mit der Dissertation beschäftigte, und ich denke, dass es sich hierbei um ein ziemlich verbreitetes Muster handelt. Tatsächlich gibt es eine ganze Reihe von Gründen, auf Kosten der Dissertation zu viel Zeit in die Projektarbeit zu investieren.
Und dies gilt wohl auch dann, wenn Doktoranden nicht durch ihre Projektleiter ausgebeutet werden — was natürlich vorkommen mag, bei mir aber eher nicht der Fall war. Der offensichtlichste Punkt ist sicher, dass Projekte dazu neigen, ständig Termine zu produzieren, wobei das kurzfristig Anstehende die langfristigen Vorhaben — wie eben die Dissertation — verdrängt.
Daneben ist aber auch wichtig, dass Projekte in der Regel bei aller Unterspezifizierung und Unsicherheit immer noch sehr viel klarer definierte Arbeitsschritte vorgeben als die Dissertation — insbesondere natürlich, wenn für diese vielleicht noch nicht einmal das Thema endgültig festgeklopft ist. Projektarbeit ist dann auch Prokrastination: Indem ich mich mit dem Projekt befasse, muss ich nicht der Bestie Dissertation ins Auge sehen.
Was lehrt uns all das? Zunächst liefert es Argumente dafür, die Dissertation, soweit dies möglich ist, wissenschaftlich attraktiv und inhaltlich zielführend erscheinend, an das Drittmittelprojekt anzulehnen. Allerdings darf man sich keinen Illusionen hingeben: So lange Projekt- und Dissertationsarbeit nicht identisch sind, löst sich das Grundproblem nicht auf.
Was bleibt, ist ein Lob der Pflichtvergessenheit. Wer eine Dissertation schreiben will, muss sich wirklich zwingen, das einzig Richtige zu tun, nämlich das Projekt und letztlich auch alle anderen Verpflichtungen nach Kräften zu vernachlässigen. Frank Meier ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Bremen. Die gleichnamige Buchfassung erschien im VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Zunächst bedeutet die Promotion in einem bestimmten soziologischen Themenbereich natürlich, dass Sie auf Ihrem Gebiet zum absoluten Experten werden. Wer über Stichprobenausfälle in Online-Befragungen promoviert, wird sich wahrscheinlich in diesem Themengebiet besser auskennen als fast jeder andere — wahrscheinlich sogar besser als sein Betreuer.
Planen Sie bereits zu Beginn Ihrer Promotionszeit, in die Markt- oder Meinungsforschung zu gehen, so werden Ihnen diese Expertenkenntnisse sicher den Einstieg erleichtern bzw. Teilstudienordnung für das Fach Psychologie Bachelor-Studiengänge Geistes-, Sprach-, Kultur- und Sportwissenschaften GSKS Bachelor of Arts Mathematik, Naturwissenschaften und Wirtschaft MNW Bachelor of Science Professionalisierungs bereich Erziehungs- Mehr.
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Master of Science in Psychologie Universität Ulm Master of Science in Psychologie Universität Ulm Psychologie in Ulm Zentrales Merkmal des Ulmer Psychologiestudiengangs ist seine starke Forschungsorientierung in allen Phasen des Studiums. Für den Masterstudiengang Mehr. MWK Mehr. Fakultät für. Fachspezifischen Bestimmungen für die Master-Teilstudiengänge.
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Amtliche Bekanntmachungen. Juli Verkündungsblatt Amtliche Bekanntmachungen Nr. Juli Herausgeber: Präsident der Universität Trier Universitätsring 15 Trier ISSN Mehr. Didaktisches Grundlagenstudium Mathematik Mastermodul s studium Mathematik Mastermodul 10 LP im fach Mathematik Entsprechend der Studienordnung vom Juli Mehr. Februar Dritte Satzung zur Änderung der Fachprüfungsordnung Satzung für den berufsbegleitenden Master-Weiterbildungsstudiengang Schulmanagement und Qualitätsentwicklung Vom 5.
Besonderer Teil der Prüfungs- und Studienordnung für das Fach Medieninformatik B. Januar , zuletzt Mehr. Studien und Prüfungsordnung Satzung des Fachbereichs Wirtschaft für den Master Studiengang ehealth an der Fachhochschule Flensburg vom Satzung zur Änderung der Fachprüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Wirtschaft mit Technologie an der Technischen Universität München Satzung zur Änderung der Fachprüfungs- und Studienordnung für den Masterstudiengang Wirtschaft mit Technologie an der Technischen Universität München Vom 8.
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Fachspezifische Prüfungsordnung für das Bachelorstudium im Fach Sozialwissenschaften Philosophische Fakultät III Institut für Sozialwissenschaften Fachspezifische Prüfungsordnung für das Bachelorstudium im Fach Sozialwissenschaften Monostudiengang Zweitfach im Kombinationsstudiengang Überfachlicher Mehr. Modulhandbuch für den Studiengang Wirtschaftsmathematik Master of Science Modulhandbuch für den Studiengang Wirtschaftsmathematik Master of Science Erläuterungen Amtliche Bekanntmachungen Amtliche Bekanntmachungen der Fachhochschule 3.
In 7 Abs.