Die psychologie des wohnens pdf link
Miller, R. Anwendungsbereich: Wohnumwelt und Bewohnerverhalten. In: Einführung in die Ökologische Psychologie. VS Verlag für Sozialwissenschaften. Publisher Name : VS Verlag für Sozialwissenschaften. Print ISBN : August Hier der Link zum Podcast. Bauforum zum Thema Raumgestaltung und Wirkung auf den Menschen Februar Interview mit Harald Deinsberger-Deinsweger, Mai Denn wenn man seinen Charakter in seinem Lebensumfeld authentisch umsetzt, wird ein Haus ein Zuhause, das neben schützender Sicherheit gemütliche Geborgenheit vermittelt und neben praktischem Komfort eine innere Kraftquelle bietet.
Uwe Raban Linke, in Passau geboren, ist erfahrener Top-Einrichter, Coach und ausgebildeter Psychotherapeut HP. Er führt ein exklusives Einrichtungshaus in Passau und gibt Seminare zum Thema ganzheitliche Lebensraumgestaltung. Uwe R. Linke Single-Frau wählt Single-Mann …. Was die Einrichtung über den Charakter verrät.
Das Know-how der Wohnpsychologie hilft Singles auf Partnersuche dabei ebenso wie frisch Verliebten und langjährigen Paaren. Wohnraum ist Lebensraum: Er wird meist unbewusst gestaltet und verrät viel mehr als die ästhetischen Vorlieben des Bewohners — versucht er, mit seiner neutralen Einrichtung eine Seite seines Charakters zu verstecken?
Deuten die femininen Dekorationselemente auf eine weiche Seite hin oder konnte der Bewohner sich nur noch nicht von seiner früheren Beziehung lösen? Hat er in seinem Lebensraum und Leben überhaupt Platz für eine Partnerin? Der Wohnpsychologe Uwe Linke gibt konkrete Hilfestellung, um Charakter und Lebensthemen anderer zu erkennen, Zusammenhänge zu sehen, die Ihnen vorher verborgen blieben, und schneller die richtigen Herzensentscheidungen zu treffen.
Uwe Linke ist mit 25 Jahren Erfahrung als Inneneinrichter, Persönlichkeitscoach und in der Paarberatung heute vor allem als Wohnpsychologe erfolgreich tätig. Anmeldung: Hier können Sie sich zum Kongress anmelden. Architektur- und Wohnpsychologie - die Wechselwirkung zwischen Mensch und Raum Schwerpunkt: Kommunikations- und gemeinschaftsfördernde Aspekte Vortrag im Rahmen der Demografiewoche Rheinland-Pfalz November Veranstalter: Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung.
Info und Video zur Bedeutung von Wohn- und Architekturpsychologie für Städte Interview mit H. Deinsberger-Deinsweger Website von Stadtmarketing Austria. Wohnpsychologie und Altersheime — neue Erkenntnisse den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht zu werden Beitrag zur Fachtagung: Psychologie Update Refresher Veranstalter: Forum für medizinische Fortbildung Mai , Medizinische Universität Wien, A.
Wie gestalten wir Gebäude und Quartiere menschengerecht? Beitrag zur KoWo-Fachtagung zum Architekturpsychologie Veranstalter: KoWo Baden-Württemberg , Vereinigung kommunaler Wohnbauunternehmen April , im Marchivum , Mannheim D. Wohnpsychologie im Kontext kostenwirksamer Faktoren Der Einfluss von Räumen auf Befinden und Verhalten Veranstalter: OVI Februar , Wien. Was macht das Smart-Home mit uns und unserem Zuhause Beitrag zur Fachkonferenz " media meets Smart Home " der MedienNetzwerk Bayern 6.
Dezember , im Haus der Bayrischen Wirtschaft , München D. November , im Zentrum Baukultur , Rheinstr. Wohnpsychologie: Aspekte zur Wirkung von Oberflächen : Struktur, Farbe, Putz Einblicke in den Stand der Wissenschaft Beitrag zu ARCHIDEA, Juni , Klagenfurt A. Einige Aussagen der Wohnpsychologie haben sich bisher bewährt. Somit müssen sie für neue Projekte konkretisiert werden.
Die Möglichkeit zur persönlichen Aneignung der Wohnungsumgebung steigert die Ortsidentität Führ und reduziert Vandalismuserscheinungen Flade Solche Ergebnisse sind daher von Architekten und anderen Planern nur schwer in konkrete Gestaltungslösungen umzusetzen. Bisher fehlen jedoch die nötigen Grundlagen, um einerseits vorliegende Untersuchungen, besonders Evaluationsstudien nach Wohntypen zu ordnen und andererseits, was für die Wohnpsychologie noch bedeutsamer ist, zukünftige Evaluationsstudien auf dem Hintergund einer einheitlichen Systematik durchzuführen.
Damit ist das Problem angesprochen, auf welches wir aufmerksam wurden, als wir in Voruntersuchungen begannen, einen Fragebogen zur nutzerorientierten Bewertung von städtischen Wohnsituationen zu entwickeln. Wenn man ein Instrument entwickeln will, das die Bewertung von städtischen Wohnsituationen schlechthin ermöglichen soll, dann braucht man ein Klassifikationssystem, eine Taxonomie der Wohnsituationen, die nicht nur die Wohnung als solche, sondern die Orte und Funktionen des Wohnens Wohnungszugang, Freiräume usw.
Baustrukturtyp, die Verkehrsanbindung, die Lage in der Stadt u. Ohne diese Grundlage ist nicht einmal eine gute Beschreibung, geschweige denn ein bewertender Ve rgleich unterschiedlicher Wohnsituationen möglich. Eine erste Annäherung an das Problem wurde von Harloff et al. Diese Wohntypen, die sich auf Stadtrandlagen sowie kosten- und flächensparend erstellte Strukturen bezogen, bieten eine Basis, um sie zu einer allgemeinen Taxo nomie von Wohnumwelten auszuarbeiten vgl.
Abschnitt 4. Erst bei Vorlage einer umfassenden Taxonomie aller vorkommenden Wohnumwelten können Befragungsinstrumente erstellt werden, die jedem Wohntyp gerecht werden. Dies gilt ebenfalls für die Erstellung von Beobachtungsinstrumenten. Forschungsansätze in den Planungsdisziplinen Ebenso wie wohnpsychologische Forschungsansätze objektive Gegebenheiten mit einbeziehen müssen, ist es auch aus planerischer Perspektive notwendig, die Einseitigkeit objektiver Nutzungsanalysen zu überwinden und technisch- funktionale Zielsetzungen um sozial-psychologische zu ergänzen.
Nur so kann einem unvermittelten Nebeneinander von Nutzeransprüchen auf der einen und unbefriedigenden Planungsresultaten auf der anderen Seite entgegengewirkt werden. Es wurden verstärkt soziale Komponenten in die Diskussion eingebracht; bspw. IVWSR, Kölner Empfehlungen Im Rahmen von Nutzwertanalysen, die in der Regel als POEs - d. Frey et al. Meyer-Ehlers et al.
Die Wohnmedizinische Checkliste, die von der Dt. Gesellschaft für Wohnmedizin e. Es setzt sich aus 30 Kurzfragebögen zusammen und verhilft Wohnungssuchenden mögliche zukünftige Wohnungen zu bewerten und entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse auszuwählen. Behnsen, J. Entsprechend ihrer Relevanz die vom Bewohner selbst bestimmt wird kann durch Summation ein Gesamtnutzwert ermittelt werden.
Zusätzlich kann man als ein ganzheitlich ablesbares Ergebnis ein Nutzwertprofil erstellen. Besonders geeignet für eine umfassende Evaluation sowohl des Ist-Zustandes von Wohnsituationen als auch für die individuelle Bewertung einzelner Merkmale aus den Bereichen Lebens-, Arbeits-, Wohn- und Freizeitsituation ist eine Forschungsarbeit des Österreichischen Instituts für Berufsbildungsforschung ÖIBF Durch die Fragen "wie wichtig ist das für mich?
Dazu kommt die Orientierung zu Arbeitsstätten, Versorgungs-, Bildungs- und Erholungseinrichtungen. Die Untersuchungen beschränken sich auf den engsten Bereich um die Wohnung, den sogenannten Schwellenbe- reich. Dazu gehören Eingangshallen, Laubengänge, Etagenflure, für alle zugängliche Terrassen, Aufzüge, Treppenabsätze usw. Desweiteren zählen hierzu Spielbereiche der Kinder in der Sicherheitszone der Wohnung, der Alltagsbereich, Haustürbereich bis zur Grundstücksgrenze.
Was jedoch in den bisherigen Ansätzen fehlt, ist die gleichzeitige Erhebung physischer Merkmale und deren Bezug zu den psychologischen und sozialen Charakteristika. Folgende Beispiele aus der Literatur haben exemplaris chen Charakter. Er leitet die Kategorien 1. Wesentlich ist ihnen der Ansatz einer "Unfertigen Architektur", der die Bewohner herausfordert und ihre Mitarbeit zur Fertigstellung des eigenen Hauses erforderlich macht.
Nach den Prinzipien des vollständigen Wohnens gehören zum Haus Gebäude und Garten Vor- und Hausgarten. Sie lehnen sich dabei an die Vorstellungen von Migge über das "Wachsende Haus" und die "Wachsende Siedlung" an und übertragen sie auf die Zeilen- und Reihenhausbebauung. Es ist ein abgestuftes System von Bereichen mit sichtbaren Grenzen Regelung der Verfügungsrechte und des Zugangs erforderlich, die eine Wahlfreiheit zwischen den einzelnen Raumcharakteren ermöglichen.
Der Stadtbau soll mit der Ansiedlung von Häusern oder Gebäuden zugleich ein vielfältiges Gefüge brauchbarer Freiräume - vor und hinter dem Haus - mitbauen. Daraus werden mehrere Modellfälle entwickelt. Dazu kommen Programme der "halböffentlichen Zone" und "gemeinsamer Einrichtungen". Zum weiteren Wohnumfeld gehören die Erfüllung der Belange des täglichen Bedarfs durch öffentliche und private Dienstleistungen und Güter.
Unter dem Begriff Quartiers- und Siedlungstypen werden nach Hallmann et al. Grenzen, Schutzdistanzen zwischen unterschiedlichen Raumcharakteren, Einschränkungen durch das bauliche Umfeld, die Gestaltung und Ausstattung der Freiräume sind ausschlaggebend. Potentiale zur Verbesserung der Versorgung mit Freiräumen des unmittelbaren Wohnungsumfeldes werden aufgezeigt. Dazu kommt eine Umorganisation der Freiraumnutzungen zur Erweiterung des Angebotes.
Rughöft macht in ihrem Kapitel über Wohnungen Aussagen über allgemeine und spezielle Wohnungsmerk- male, die flächige, räumliche und nutzerbezogene Klassifizierungen erläutern und daraus Raumprogramme und Wohnwerte ermitteln. Als rahmengebend für die Wohnung wird das Wohngebäude definiert. Hierbei wird in gewissem Umfang von der Kompensationsmöglichkeit von privaten und gemeinschaftlichen Freiräumen durch öffentliche Freiflächen ausgegangen.
Die Grundsätze der Charta - Wohnen, Arbeiten, Verkehren, Erholen - wurden in der folgenden Diskussion um die Aspekte der Öffentlichkeit mit dem Grundsatz der "Kontextualität" und der begleitenden Gesellschaftstheorie erweitert. Die fünfte von Corbusier "vergessene" Funktion, das selbstbestimmte Handeln der Bürger einer Kommune, die sich "im städtischen Raum treffen um zu kommunizieren" und nach Sert "ihre Umwelt verändern", sind in Moskau "etatistischer und parteipolitischer Interpretationen anheimgefallen" Hain , S.
Dies stand erneut im Gegensatz zu anderen städtebaulichen Vorstellungen Autorenkollektiv , die einer Theorie der Wohnzellen Nachbarschaftseinheiten folgten, die von britischen Städtebauern sowie Ludwig Hilbersheimer, Walter Gropius und Martin Wagner konzipiert war. Wohnzellen sollten als "kleinstes städtebauliches Planungselement" gelten und Teile von überschaubaren Struktureinheiten für Einwohner bilden Behr Im Entwurf für die Wohnzelle Friedrichshain waren die Häuser locker gestreut und nestartig aufeinander bezogen Hain Darin soll der Normalstadtteil genormte Wohnungen enthalten.
Die Beratungen mit Moskau mündeten in der DDR im Aufbaugesetz mit 16 Grundsätzen des Städtebaus, die verabschiedet wurden. Kategorien des verdichteten Siedlungsraumes: Aus den dargestellten Untersuchungen lassen sich zusammenfassend folgende Typisierungen von der Wohnung bis zur Wohnbaufläche ableiten: Typisierung nach BRD-Lit. Im Anhang I werden sechs verschiedene Baustrukturtypen im Rahmen ihrer Quartierstypen bzw.
Sie zeigen auch die Vernetzung der Teiltypen durch Verbindungsbereiche und Übergangszonen. Besonders wichtig für die Fragestellungen dieser Untersuchung sind das Wohnungsumfeld im Zusammenhang mit der Wohnung, dem Wohnblock und dem Wohnquartier Harloff et al. Zusätzlich befindet sich eine weitere Darstellung als Ergänzung zu den Kategorien des verdichteten Siedlungsraumes im Anhang III.
Sie stellt das dazugehörige Freiraumsystem dar s. Forschungsziele, theoretische und methodische Überlegungen, erste Ergebnisse 4. Infrage kommen dafür in erster Linie schriftliche und mündliche Befragungen, Verhaltensbeobachtungen sowie die Aufnahme von Nutzungsspuren und der jeweiligen Raumstruktur. Diese Erhebungsinstrumente sollen sich gegenseitig ergänzen. Erst solche Daten ermöglichen eine Zusammenschau im Sinne des transaktionalen Konzepts der Wohnpsychologie.
Raumstruktur, Nutzerverhalten sowie Wahrnehmung und Erleben müssen in ihren wechselseitigen Beziehungen untersucht werden. Ziel dieses Vorhabens ist es, auf der Basis des transaktionalen Konzepts der Umweltpsychologie eine Systematik zu erstellen und durch die Kombination relevanter Merkmale eine Taxonomie von Wohntypen zu entwickeln.
Dann können gleiche Wohntypen über verschiedene Wohngebiete und Stadtlagen hinweg miteinander verglichen werden, was - in Grenzen - eine Überwindung des Mangels an Generalisierbarkeit von Evaluationsstudien bedeuten könnte, auf jeden Fall aber eine neue Forschungsperspektive eröffnet. Der Begriff des Wohnens kann entweder zu breit und unspezifisch z.
Wohnen als Summe von Räumen definiert werden. Eine Tätigkeit, die auch anderswo vollzogen werden kann z. Schlafen: im Hotel wird erst im Rahmen der psychosozialen und räumlichen Beziehung der Wohnumwelt zur Wohntätigkeit. Diese Konzeption ist nicht rein theoretisch zu verstehen, sondern soll Planer und Architekten dazu verpflichten, eine Kongruenz - "Passung" - zwischen Wohntätigkeiten und Wohnerleben mit der physischen Gestalt der gebauten Umgebung zu erreichen.
Dies bezieht sich nicht nur auf Wohntätigkeiten in einzelnen Räumen, sondern auch auf die Koordination von Tätigkeiten von Individuen in unterschiedlichen Räumen und deren Einbettung in Gruppentätigkeiten in Raumkomplexen z. Darüberhinaus ändern sich die Tätigkeits- und Bedürfnisstrukturen im Zeitablauf Heranwachsen, Altern.
Dennoch müssen für diese sich ändernden Strukturen besondere Räume geschaffen werden, die sich auch angesichts sich global verändernder Wohngewohnheiten bewähren. Möglichkeiten, diesen Zielkonflikten wenigstens annähernd zu begegnen, sind: - die Schaffung einer Vielfalt unterschiedlicher Wohnmöglichkeiten, - die Schaffung von flexiblen und schaltbaren Raumprogrammen und - die Beratung von Wohnungssuchenden.
Für Untersuchungen von Wohnumwelten nach dem transaktionalen Ansatz sind alle Methoden der Psychologie Experiment, Interview, Fragebogen, Zeitbudgetanalyse, Verhaltenskartographie usw. Dem Vorhandensein oder Fehlen solcher Übergangszonen und Freiräume wird eine besondere Wirkung beigemessen, die bisher in der Forschung weitgehend vernachlässigt worden ist.
Vorausgegangen waren Untersuchungen über Wohngemeinschaften Hinding , "Kleine Netze" und Lebensgemeinschaften Harloff , über bauliche Nachbarschaftssituationen Harloff, Hinding, Schmoll, Weckwerth und wohnungsbezogene Freiräume im sozialräumlichen Kontext sowie nach Konflikten hinsichtlich der Nutzungen im Wohnungsumfeld und bezüglich der ökologischen Belastungen der innerstädtischen Umwelt für unterschiedliche Quartiers- und Siedlungstypen Weckwerth , Weckwerth in Hallmann Augenblicklich wird ein Erweiterungsprojekt im Norden Moskaus - Beskudnikowo - auf seine freiraumbezogenen Nutzungsqualitäten untersucht und die ökologischen Lebensqualitäten für die Bewohner im unmittelbaren Wohnungsumfeld bewertet Weckwerth, im Druck.
Hinsichtlich der Entwicklung von Erhebungsinstrumenten wurde direkt vorgearbeitet mit der schon erwähnten Untersuchung von vier Berliner Wohnsiedlungen des verdichteten Flachbaus. Hier wurden sowohl bezüglich der sozialpsychologischen Erhebungsinstrumente Interview, Befragung und Beobachtung als auch im Hinblick auf umweltpsychologische und planerische Datenerhebungs- und Darstellungsverfahren erste Erfahrungen gesammelt.
Bezüglich der Entwicklung von Taxonomien der Wohnumwelt ist unser Erkenntnisstand der folgende: Bevor man eine Bewertungserhebung über städtische Wohnumwelten durchführen kann, ist es erforderlich, die komplexe städtische Wohnumwelt selbst auf eine handhabbare, möglichst im Erleben der Menschen vorhandene und damit bedeutsame Zahl von Merkmalskombinationen hinsichtlich der vorfindbaren Wohnsituationen zu reduzieren.
Für solche Kombinationen bedeutsamer Merkmale der Wohnsituation haben wir in Voruntersuchungen den Begriff Wohntyp geprägt s. In unserer Untersuchung von vier Berliner Siedlungen des verdichteten Flachbaus kamen wir auf 23 verschiedene Wohntypen, die aus denkbaren Merkmalskombinationen von Wohnungstypen, Wohnungszugangssituationen und privaten Freiräumen bestanden.
Bei freier Kombination aller Merkmale dieser fünf Gruppen erhielte man eine unüberschaubare Zahl von denkbaren Wohntypen. Siedlungsfunktion Wohnen und erholen Wohnen und arbeiten Wohnen und arbeiten Tabelle 1 zeigt den Ansatz zur Entwicklung einer Taxonomie von Wohntypen. Sie bildet drei Grundtypen ab - das Einfamilienhaus EFH , die Etagenwohnung ETW in höchstens sechsgeschossiger Bebauung und die ETW in Gebäuden mit mehr als sechs Stockwerken.
Die drei Grundtypen können als "Baustrukturtypen" weiter differenziert werden in: - freistehendes Einfamilienhaus - Reihenhausbebauung - Blockbebauung - Blockrandbebauung - niedrige Zeilenbebauung - Punkt- und Scheibenhäuser - vielgeschossige Zeilenbebauung. Anhang I. Die Wohnung mit Treppenhaus, Flur, Treppenabsatz und - wie auch beim Einfamilienhaus - mit Hauseingangsbereich, u.
Vorgarten, Balkon oder Loggia, Terrasse und Garten ergibt den Wohnbereich. Das in Tab. Allerdings sind auch innerhalb jedes Baustrukturtyps verschiedene Varianten denkbar. Für den Binnenraum der Wohnung wird unterschieden nach der Anzahl der bewohnten Ebenen eine, zwei oder mehr als zwei und nach der Ausstattung der Wohnung mit Bad, Toiletten und Heizung. Die Grundtypen unterscheiden sich hin- sichtlich des Wohnungszugangs.
Fahrstuhl - unterschieden werden. In allen drei Grundtypen können private Freiräume wie Balkone, Terrassen und Gärten auftreten, die dann zu berücksichtigen sind. Gemeinschaftlich nutzbare Freiräume existieren fast nur in Mehrfamilienhausgebieten. Ihre Raumstruktur und Gestaltung variiert in typischer Weise mit dem Baustrukturtyp. Weiterhin werden verschiedene Formen des Zugangs zum Haus unterschieden.
Ein weiteres als relevant erachtetes Raummerkmal sind Stellplätze. Im EFH überwiegen private Parkplätze und Garagen, im Mehrfamilienhausbau dominieren öffentliche Stellplätze und Gemeinschaftsanlagen wie z. Aus den drei Grundtypen bzw. Ein anderes EFH hat vielleicht nur eine Wohnebene, ein Bad und einen Hausgarten. Es hat z. Ein privater Stellplatz befindet sich direkt neben dem Gebäude.
Analog kann mit den ETW verfahren werden. Die systematische Ausführung dieser Aufgabe steht noch aus und stellt den ersten Schritt zur Ausarbeitung der Taxonomie dar. Sind die theoretisch ableitbaren Kombinationsmöglichkeiten erst einmal ermittelt, können sie an der Realität überprüft werden. Weite der Wohnung bestanden. Zwischenbereiche und Übergangszonen dienen primär der Privatheitsregulation.
Übergänge ohne physische Pufferzonen werden von den Bewohnern als negativ erlebt. Die Wohnungszugangssituation hat darüberhinaus Bedeutung für die Selbstdarstellung der Bewohner. Private Freiräume wie Balkone und Gärten wurden offenbar hoch geschätzt. Auch der Wohnungszugang z. Untersuchungsdesign 5. Berlin bietet sich an, weil dort, aufgrund der besonderen Situation dieser ehemals geteilten Stadt, auf engem Raum viele unterschiedliche Wohnstrukturen existieren.
Im ehemaligen West-Berlin existiert ein Querschnitt der Nachkriegsarchitektur der Bundesrepublik, im ehemaligen Ostteil der Stadt das Spektrum der neueren Architektur der DDR.